Wasserpflanzen
Natur erleben - Wasserpflanzen
Angepasst an die Lebensbedingungen im oder am Wasser leben die Wasserpflanzen (Hydrophyten) entweder vollständig untergetaucht (submers) oder ragen ganz oder teilweise über die Wasseroberfläche hinaus (emers).
Hydrophyten wachsen in großer Vielfältigkeit im Süßwasser, sind aber auch im Brack- und Meerwasser (Mangroven, Seegras) zu finden.
Wasserpflanzen dienen im Flachwasserbereich der Teiche und Seen als Kinderstube der Fische und einiger Vogelarten. Sie bieten den Fischen Zuflucht bei Gefahren und sind Nahrungsmittelgrundlage zugleich. Durch den natürlichen Prozess der Fotosynthese werden Unmengen von Kohlenstoffdioxid aus der Luft und aus dem Wasser von den Pflanzen zu Sauerstoff umgesetzt; ohne diese Reaktion wäre kein Leben, so wie wir es kennen, auf der Erde möglich.
Das Wachstum der Wasserpflanzen hängt vom Angebot an Nährstoffen (vor allem Phosphaten und Nitraten) und der Intensität des einfallenden Lichtes ab. Sind die Gewässer durch Algen oder eingebrachte Schwebstoffe trüb, lässt deutlich das Wachstum nach, die Pflanzen verkümmern und sterben mit der Zeit ab. Durch die große Aufnahmekapazität von Nährstoffen tragen die Wasserpflanzen auf natürliche Weise zur Reinheit der Gewässer bei.
Typische Vertreter von Wasserpflanzen in Europa sind:
Kleine Teichrose (Nuphar pumila)
Wasserschlauch (Utricularia australis)
Krebsschere (Stratiotes aloides)
Weißen Seerose (Nymphaea alba)
Zwergrohrkolben (Typha minima)
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